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Donnerstag, 2. August 2007 |
Fährtenausbildung
Am 30.07.2007 habe ich mit der Fährtenausbildung begonnen. Dabei bin ich folgendermaßen vorgegangen. Wichtig wa für mich die Beschäftigung mit dem Buch "Fährtentraining für Hunde...". Auf dieser Grundlage und den Tipps aus dem Mali-Forum baute ich meine ersten Versuche auf. Meine technische Vorbereitung belief sich auf das Besorgen von Extra-Such-Leckerlis, ich entschied mich für Hähnchenherzen (gekocht), den Kauf einer 5m Suchleine (langt für den Anfang) und dem Anfertigen von drei kleinen Holzpfählen zur Markierung der Abgänge. Die Suche nach dem geeignetten Gelände verlief nicht nach meinen Vorstellungen, denn Ackerflächen sind bei uns z.Z Mangelware. So begann ich in einer mäßig feuchten Wiese. Ich trammpelte 2 Quadrate und ein Dreieck, Fuß an Fuß. Die Größe des ersten Quadrates war ca. 1 Quadratmeter, dass zweite war etwas kleiner und das Dreieck hatte eine Schenkellänge von ca. 50-60 cm. In den Abgangsfeldern deponierte ich meine Leckerlis. In dem ersten ca. 15, im zweiten die Hälfte und im Dreieck 4 Stück. Dabei habe ich versucht diese ein bissel unter dem Gras zu verstecken, ohne mir aber dabei besondere Mühe zu geben. Die Abgangsfelder kennzeichnette ich jeweils mit meinem Markierungsstab. In dieser Zeit lag Stacy in einiger Entfernung im Platz und verfolgte aufmerksam mein seltsames Treiben. Als ich fertig war nahm ich sie auf um noch eine kleine Runde zu laufen. Nach ca. 10-15 Minuten war ich wieder an der Stelle angelangt, legte die Fährtenleine an und zog sie unter das rechten Vorderbein. Ich führte Stacy an das erste Abgabgsfeld, sofort hatte Stacy die Nase unten, jetzt gab es das Kommando "Such". Aufmerksam schnüffelte sie das Quadrat aus, bevor sie alle Leckerlis gefunden hatte nahm ich sie mit sanften Druck aus dem Bereich raus und führte sie zum nächste. Hier wieder das gleiche Spiel. Im Dreieck ließ ich sie auch nicht alle Leckerlis aufnehmen obwohl sie spürte, dass noch etwas unter dem Gras liegen mußte. Am nächsten Tag in ähnlichem Gelände. Abgangsdreick von gleicher Größe und in der Spitze mit der Windrichtung! begann ich mit dem Legen einer ca. 10m langen Fährte. Fuß vor Fuß. Auf dem Rückweg in der Fährte legte ich die Leckerlis möglichst in jeden Fußabdruck. Diesmal bin ich etwa 30 Minuten spazieren gegangen. Stacy konzentrierte sich von Beginn an im Abgangsfeld auf das Suchen und fand ohne Probleme sofort die Fährte. Konzentriert und ohne Hast schnüffelte sie die Fährte aus. Bevor sie am Ende war nahm ich sie wieder am Halsband aus der Fährte.
Bis Februar 2008 hat Stacy ca. 150 Fährten gesucht. Dabei habe ich ausschließlich Futterfährten gelegt und war bemüht möglichst in jeden Tritt Futter zu legen. Bereits im Herbst 2007 habe ich begonnen exakte Winkel zu legen und das Verweisen zu üben. Gerade beim Verweisen habe ich die Erfahrung gemacht, daß es am Anfang durchaus Sinn macht mit größeren Gegenständen zu beginnen, darunter einen Futterjackpot zu plazieren, den man nach ausgeführtem Platz und 10 Sekunden Ruhezeit freigibt. Mit den Ergebnissen des Fährtentrainings bin ich sehr zufrieden
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. Februar 2008 )
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