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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 5. Oktober 2006 |
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Fraktale sind eigentlich mathematische Gebilde. B.Mandelbrot (1975) prägte diesen Begriff (lat. fractus: gebrochen, von frangere: brechen, in Stücke zerbrechen), Die Bezeichnung bezieht sich darauf, dass diese eine "gebrochene" (fraktale) Dimension haben, das heißt, dass sie nicht ein-, zwei- oder dreidimensional sind, sondern irgendetwas dazwischen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Objekt aus mehreren verkleinerten Kopien seiner selbst besteht. Geometrische Objekte dieser Art unterscheiden sich in wesentlichen Aspekten von gewöhnlichen glatten Figuren. Durch ihren Formenreichtum und dem damit verbundenen ästhetischen Reiz spielen sie in der digitalen Kunst eine gewisse Rolle und haben dort das Genre der so genannten Fraktalkunst hervorgebracht. Ferner werden sie bei der computergestützten Simulation formenreicher Strukturen wie beispielsweise realitätsnaher Landschaften eingesetzt. Ein sehr bekanntestes Frakal ist das "Apfelmännchen". Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Rand Fraktal ist. Je genauer man hinschaut, umso verwinkelter verläuft er. Daran erkennt man auch eine weitere Eigenschaft von Fraktalen: Sie weisen Selbstähnlichkeiten auf. Dieselben Strukturen wiederholen sich auf verschiedenen Größenskalen.
Das faszinierende an Fraktalen ist eigentlich ihre „Unendlichkeit“ an Formen und Gestaltungsmöglichkeiten. Mich begeistert das ungemein. Sie scheinen einerseits nicht aus unserer Welt zu sein (was ja auch stimmt), andererseits erinnern Fraktale an schon gesehenes. Mit Fraktalen begibt man sich in die Welt der Phantasie, der Poesie aber auch der Mystik. Für die, die Interesse an dieser phantasievollen Art der kreativen Bildgestaltung gefunden haben hier zwei Programme, die ich benutze Tierazon und Apophysis. Viel Spaß bei einer Entdeckungsreise durch meine Welt der fraktalen Bildgestaltung. Auch hier findest du weitere Arbeiten von mir.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. Februar 2008 )
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