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Bernsteinzimmer im Kloster Gruenhain ? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 30. Juni 2006
img_5104_bearbeitet1min.jpgTäglich führt mich mein Weg an den alten Klostermauern vorbei nach Aue. Was verbirgt sich hinter der gut erhaltenen Mauer. Was ist wahr an der Spekulation, dass sich das legendäre Bernsteinzimmer hier finden lassen würde. Was ich finde, sind tolle Fotos und eine schöne Geschichte, die eventuell, fast wahr ist.

img_5104_bearbeitet1kk.jpgJeder, der sich ein wenig mit der Siedlungsgeschichte im oberen Erzgebirge beschäftigt stösst auf dieses Kloster, das heute auf den ersten Blick ziemlich unspektakulär erscheint. Keine mystischen Ruinen, keine in Stein gemeißelte Reliquien. Stattdessen ein in sich verrottenmdes Klostergebäude an der Zwönitzerstrasse. Das Kloster Grünhain  im sächsischen Erzgebirge, von Zisterziensern angelegt und betrieben, bestand von 1230 bis 1536 und herschte zeitweise über 56 Dörfer und  sogar über das Schloß in Schlettau. Heute sind nur noch in Ruinen erhalten.

Wie so oft, gibt es auch zum Kloster Grünhain interessante Geschichten. Die erste Geschichte ist im Erzgebirge bekannt. Es geht eigentlich um Kindesentführung mit meheren Schauplätzen. Bekannt als Prinzenraub. Ich kannte diese Geschichte. Nur wußte ich nicht, daß das Kloster Gruenhain darin involviert war. Kunz von Kauffungen wurde ,mit einigen Gesellen, zum Kindes-Entführer da er eigene Forderungen für seine Kriegsdienste beim sächsischen Kurfürsten nicht erfüllt bekam. Nach seiner Überwältigung, durch einen Köhler bei Waschleithe, wurde er im Fuchsturm des Klosters Grünhain gefangen gehalten und später in Freiberg auf dem Markt geköpft.

Hier, die ganze Geschichte.

bernsteinzimmer.jpgEine zweite Geschichte beschäftigt sich mit der spekulativen Möglichkeit, daß das legendäre Bernsteinzimmer aus dem Zarenpalast in St.Petersburg auf dem Gelände des Klosters, am ende des zweiten Weltkrieges vergraben wurde. Die Annahme stützt sich zum einen auf eine Augenzeugin, die im April 1945 gesehen haben will, daß eines Nachts droße Holzkisten durch die Wehrmacht auf das Klostergelände gebracht wurden und am Morgen danach verschwunden waren.

Diese Darstellung soll durch einen ehemaligen Fahrer der Wehrmacht bestätigt worden sein.

Spekulation? Ich meine schon.

Chronik des Klosters

Hier eine Geschichte aus dem Klosterleben.

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 21. Juli 2006 )
 
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