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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 29. Juni 2006 |
Ein Bergbaumuseum zu besuchen ermöglicht über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Es bildet nicht nur, sondern hilft auch respektvoll mit anderen Berufen und den Leistungen früherer Generationen umzugehen. Im Bergbaumuseum Oelsnitz kann man das auf eindrucksvolle Art und Weise.
Das Erzgebirge hat eine lange und auch heute sehr gepflegte bergmännische Tradition. Oftmals wird dabei leider übersehen, dass dazu auch der Steinkohlebergbau gehörte. Mich hat das schon länger interessiert. Zum einen, da ich selbst aus einem der Kohlereviere der Lausitz stamme und fast meine ganze Familie in der Braunkohle tätig war, und zum anderen weil vor der Wende solche Namen wie Karl-Liebknecht-Schacht in Oelsnitz oder der Martin Hoop-Schacht in Zwickau einen guten und interessanten Ruf hatten.
Ein geführter Besuch im Bergbaumuseum wühlt sehr schnell Vergangenes auf, zumal wenn in einer Minigruppe sehr schnell der Monolog zum Dialog oder gar zum Disput wird. Besucher aus den alten Bundesländern haben halt ein anderes Verhältnis den geschichtlichen Leistungen, die im Zwickauer-und Oelsnitzer Kohlenrevier nach dem 2.Weltkrieg erbracht wurden. Was so verwunderlich nicht ist wie ein Kumpel festellte, er sagte spaßig zu einem Gast aus Gelsenkirchen,"ihr saßt ja nicht in unseren warmen Stuben."Interessiert dich meine Meinung: |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 25. Juli 2006 )
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