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Wer rettete die Kunstschätze in Lengefeld? |
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Geschrieben von Administrator
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Freitag, 14. Juli 2006 |
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„Geschichte im allgemeinen Sinn meint die ständige Entwicklung und Anpassung gesellschaftlich organisierter Lebewesen an ihre Umwelt.“ (Wikipeda) So gesehen macht es Sinn, so manches was seit Jahrzehnten im Kopf, fest und unverrückbar, seinen Platz gefunden hat, zu hinterfragen. Eines dieser Themen,(und noch dazu ein interessantes Fotomotiv) findet sich im Kalkwerk Lengefeld.
Meine Schulzeit lag in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. In diese Zeit fiel die teilweise Rückgabe von Kunstschätzen durch die Sowjetunion an Museen und Ausstellungen in der DDR. So auch Teile von Kunstgegenständen, die die Nazis im April 1945 im Kalkwerk Lengefeld einlagerten. Beispielsweise Tizians Zinsgroschen. Die Rettung der Kunstschätze durch die Rote Armee wurde Geschichtsschreibung und Ausdruck der brüderlichen Freundschaft zwischen den beiden Ländern. Die Auslagerung wichtiger Kunstwerke aus Museen und Ausstellungen durch die Nazis, darunter auch solche, die aus den besetzten Ländern geraubt oder von jüdischen Bürgern erpresst oder gestohlen wurden, ist auch jetzt 61 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges ein leider noch aktuelles Thema.(Siehe Bernsteinzimmer). Auch gestaltet sich die Rückgabe sichergestellter Beutekunst durch Russland nach wie vor als schwierig.
Wie lief die Rettung der Kunstschätze in Lengefeld tatsächlich? Hier eine aktuelle Version.Interessant ist auch die historische Entwicklung des Kalkbergbaues und dessen Verarbeitung im Erzgebirge und hier findest du einige Bilder:
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 26. Juli 2006 )
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