Hauptmenü
Home
Neues
Mutmacher
Storys
Grußkarten-Service
Bergtouren
Namaste Nepal
Island
Infrarot
Makrofotografie
Fraktale
Stacy v. Greifenring
Links
Kontakt
ARAG-AUE
Impressum
Zitat des Tages
Suchen
User-Menü
Administrator

Tornados im Erzgebirge PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 24. Juli 2006
... oder eine Fahrradtour zum NSG "Kleiner Kranichsee",...oder wie aus Heinrich, Heidi wurde.

heinrich.jpgWer daraus eine sensationelle Geschlechterumwandlung vermutet, liegt ebenso falsch wie der, der am "Kleinen Kranichsee" ein Gewässer erwartet. Wer aber die Bezeicnung eines Tornados für eine Windhose im Erzgebirge für übertrieben hält, hat ebenso Unrecht.

Ich möchte euch eine schöne Fahrradtour von Weiterglashütte bei Carlsfeld im oberen Erzgebirge bis zum Naturschutzgebiet "Kleiner Kranichsee" , in der Nähe von Johanngeorgenstadt vorstellen. Es ist eine Tour die sowohl mit dem Rad, als auch zu Fuß zu absolvieren ist.

Der Reiz dieser Tour liegt darin, daß man direkt auf dem Erzgebirgskamm und umittelbar an der tschechischen Grenze auf gut ausgebauten Wegen wandern bzw. fahren kann und mit dem NSG noch ein schönes Ziel hat, in dessen Nähe man auch noch gemütlich  in der Gaststättenpansion "Henneberg"einkehren, und sich dort von der netten Wirtin, Frau Hoefer, die Geschichte erzählen lassen kann, wie aus Heinrich, Heidi wurde.

Es gibt noch eine andere Besonderheit. In der Nacht vom 29.7.2005 zum 30.7.2005 zog einer der schlimmsten Tornados in der neueren Geschichte, eine schmale Schneise chaotischer Verwüstung über der Erzgebirgskamm nach Johanngeorgenstadt, über Erlabrunn nach Antonsthal. Diese Schneise und damit die urwüchsige Kraft des Sturmes, sieht man auf dieser Tour in seiner ganzen Dramatik. Es grenzt an ein Wunder, daß in dieser Nacht keine Menschen verletzt und nur ganz wenige Häuser beschädigt wurden. Hier meine Bilder, die ich am 30.7.2005 in Erlabrunn und Johanngeorgenstein aufgenommen habe.

Dabei sind Tornados im Erzgebirge und Vogtland gar nicht so selten wie man hier sieht.

Aber zurück zur Tour. Meine Anreise erfolgte mit dem Auto bis Weitersglashütte, von Johanngeorgenstadt in Richtung Carlsfeld. Bevor man den Ort erreicht, in einer starken Rechtskurve ,geradeaus. Nach 500 Metern sieht man am Ende der Strasse einen großen Parkplatz. (Kostenpflichig) Von hier aus auf gut markierten Wegen in Richtung des NZG "Kleiner Kranichsee". Unterwegs sieht die Schneisen, die der Tornado in den Wald gerissen hat. Auf einer dieser Lichtungen haben findige Holzbildhahauer, aus den Stümpfen der geborstenen Bäume lustige Figuren geschnitzt. Der gut beschilderte und ausgebaute Weg führt zuerst stetig Bergauf und verläuft dann auf dem Kamm fast eben und kurz vor dem NZG, leicht abschüssig bis zur Pansion "Henneberg". img021.jpgDie Entfernung beträgt ca. 8,5 km. Das Rad läßt man  an der Pansion und läuft ein Stück zurück, wo der Weg in das Moor beginnt.

Nach der Besichtigung lohnt sich ein Aufenthalt in der Gaststätte bei gutem Essen und angenehmer Bewirtung.

Die Geschichte von Heidi, die dann Heinrich wurde, hat ihr ihren Ursprung. Laßt sie euch von Frau Hoefer erzählen.

Viel Spaß.

 

Zum Album

Hier Bilder aus der Gemeinde Erlabrunn vom Tornado

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 26. Juli 2006 )
 
< Zurück   Weiter >
Aus meinen Galerien