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Der Anflug endet in Keflavik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 26. September 2006
dscf0617.jpgDer Flug von Deutschland nach Island endet in Keflavik.

Dieser Name steht für den US-Militärstützpunkt der sich im äußersten Südwesten Islands, an der Spitze der Rykjanes Halbinsel, befindet. Der Flugplatz auf dem jeder der hier ankommt landet, war vor einigen Jahren noch Teil dieses Stützpunktes. Wurde dann aber auf Drängen der Isländischen Regierung freigegeben für den Ausbau zu zivilen Zwecken. Keflavik, steht aber auch für ein Fischerdorf, von dem man bessere Waal-Beobachtungstouren unternehmen kann als von Reykjavik aus.

Der reichlich dreistündige Flug über dichter Wolkendecke verlief angenehm. Mit meiner Sitznachbarin aus Hanover kam ich unkomliziert in's Gespräch. Sie flog schon zum wiederholten mal zu ihrer Schulfreundin, die in eine isländische Farm geheiratet hatte und sich inzwischen dort recht wohl fühlt. Ich erhielt einige wichtige Tipps über Land,Leute und Preise. Alles erwies sich später als wichtig. Im Landeanflug wechselten wir die Plätze, so das ich sehr schön beobachten konnte, wie wir nach einer großen Kurve vom Westen her zur Landung ansetzten. Na klar die amerikanischen Militärflieger kamen und kommen ja auch vom Westen.

Trotz der Sicherheitsprozeduren verlief die Abfertigung schnell und unkompliziert. Bereits nach einer knappen halben Stunde stand ich, bei strahlenden Himmel, mit meinem Gepäck vor dem Flughafen. So blieb noch Zeit für das Eingangsbild. Auf einem kleinen Erdhügel liegt ein silbriges Ei, aus dem eine Concord herausfliegt. Ein orgineller Blickfang und er erinnert an ein abgeschlossenes Kapitel internationaler Fluggeschichte.

Keflavik liegt etwa 40 km von Reykjavik entfernt. Ich hatte im Vorfeld gelesen, daß man unkomliziert und preiswert mit den Bussen von BSI bis vor das Hotel gefahren wird. Ich sah keinen Bus und nahm mir einfach eine der Taxen. Das sollte man aber doch nicht machen. Die Preise hauen auch den Stärksten um. Die Busse stehen ein bisschen versteckt um die Ecke habe ich dann später erfahren.

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. September 2006 )
 
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