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Jomosom-Trek PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 5. Juni 2006
Artikelinhalt
Jomosom-Trek
Seite 2

Mein Jomosom-Trekking

Zehn Tage, plus mindestens einen Tag vor und nach dem Trek in Pokhara. Also mindestens 14 Tage-Urlaub. Besser ist jeder Tag, den man mehr zur Verfügung hat. Mein vierter Tag hoch auf den Thorong La ist eigentlich Wahnsinn und sollte man nur bei besonders guter körperlicher Verfassung und berechenbarem Wetter tun. Wegezeiten sind Richtzeiten. Es gibt viel zu sehen und man ist nicht so oft hier.
Lodges gibt es in den Etappenorten ausreichend. Tipps sind nicht immer zielführend, da sowohl Besitzer als auch Qualitäten manchmal wechseln. Sehr schön war für mich der Abend, nach meinem Abstieg im Schneesturm von Muktinath, im einsamen Gasthof (Eklai Bhatti). Ich genoß die sehr herzliche Gastfreundschaft.
Tipp: Von Eklai Bhatti zweigt ein Weg ab in Richtung Muktinath. Kagbeni kann man dann auf dem Rückweg besuchen, was man unbedingt tun sollte, schon wegen dem einzigartigen Blick in Richtung Mustang.

Besonderheiten:

  1. Der Jomosom Trek stellt sowohl körperliche- als auch vor allem psychologische Anforderungen.
  2. Man sollte sich auf teilweise schnell wechselnde Wettersituationen einstellen.
  3. Der berüchtigte Kali-Gandaki-Sturm, der regelmäßig am Nachmittag einsetzt, sollte den Trekker am Zielort einholen. (Sturm und Sand sind sehr unangenehm)
  4. Kagbeni ist bekannt für eine schöne Gompa und die windschützenden Tunnelgassen.Kagbeni ist Grenzort zum Königreich Mustang.
  5. Von Jomosom bis Kalopani, insbesondere bei Tukche, verläuft der Weg direkt im Flußbett und ist teilweise schlecht zu finden. Hinter Tukche, hinter dem Eisbruch vom Dhaulagiri muß man über eine Hängebrücke auf die linke Seite des Kali Gandaki.
  6. Marpha ist eine Oase nach dem Hochgebirgswüsten-Trekking. Gutes Essen und Marpha-Apfelbrandy! ( In Richtung Kalopani auf der rechten Seite findest du die Brennerei nach der Manimauer), sowie eine tolle Gompa.  
  7. Von Kalopani hast du einen schönen Blick auf die Annapurna.
  8. Tatopani hat eine tolle heiße Quelle und lauschige Abende unter Orangenbäumen.
  9. Die Variante Tatopani - Rahuglat - Beni ist landschaftlich ebenso (wenn auch anders) toll wie der Weg über Ghoropani.

Fazit, oder was bleibt?

Der Trek durch das Kali Gandaki Tal gehört zu den beeindruckensten Erlebnissen in meinem Leben. Eigentlich ist für den erlebnisbereiten Trekker alles Stimmig. Pokhara ist der ideale Ausgangspunkt, man hat seine Ziele direkt vor Augen. Der Flug nach Jomosom ist Erlebnis pur und stimmt auf das Kommende ein. Der Trek nach Muktinath, im Regenschatten des Himalaya, ist ein Trek durch eine Wüste (einschließlich der Oasen) plus Hochgebirge. Wo gibt es das schon. Der weitere Weg hinab nach Pokhara, ist ein beeindruckendes Wanderelebnis durch die Klimazonen.
Viel Spaß und Namaste!

Zum Album hier!



Letzte Aktualisierung ( Freitag, 28. Juli 2006 )
 
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