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Erfahrungen in der Makrofotografie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 16. Juni 2006
Die Makrofotografie zählt sicher zu den aufregensten Genres der Fotografie überhaupt. Es ist das genaue Gegenteil der großflächigen Landschafts-oder gar der Panorama-Fotografie. In dem man sich ganz Nahe an das abzubildene Detail begibt, ist man plötzlich, scheinbar in einer anderen Welt.

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Staunend und bewundernd sieht man die Feinheiten die einem sonst verborgen bleiben. Ein Blick in die Blüten zeigt die zarte Struktur der Staubgefäße und der Blütenblätter. Kaum beachtete Insekten, wie Fliegen, Spinnen und Käfer, werden zu kleinen Wunderwerken der Natur. Ein kleiner Tautropfen auf einem Blatt entwickelt sich zu einem ungeschliffenen Juwel. Millionenfach blühender Löwenzahn macht unsere Wiesen gelb und ist somit als einzelne Blüte kaum beachtet. Schaut man sie jedoch genauer an, so geht plötzlich die Sonne auf. So gesehen ist für mich, die Makrofotografie unverzichtbar um noch mehr zu erfahren über die Welt in der ich lebe, und zwar nicht aus Büchern und tollen Medien, sondern durch eigene Aktionen.

 

Makrofotografie ist eine Herausforderung der besonderen Art. Zum einen benötigt man eine gewisse technische Grundausrüstung. Zum anderen, stellt die Makrofotografie enorme Anforderungen an den Fotografen selbst. Um ein Objekt der Begierde vergrößert abzubilden muss man bis auf wenige Zentimeter an das Objekt heran, das sich dann aber möglichst nicht bewegen sollte. Das trifft natürlich auch auf den Wind zu. Makrofotografie ist fotografieren mit großer Brennweite und damit eingeschränkter Schärfentiefe. Oft beträgt diese nur wenige Millimeter. Das heißt praktisch, fokussiert man bei einer Fliege auf die Augen, sind unter Umständen die Flügel schon nicht mehr scharf abgebildet. Wenn man in Betracht zieht, dass die zu fotografierenden Objekte sich nicht immer auf Augenhöhe befinden, so kann sich jeder, in der Summe der Ereignesse, ausmalen welch ein Maß an Ausdauer und Leidensfähigkeit man mitbringen muss um zumindest ein gelungenes Bild mit nach Hause zu bringen. Genau das macht natürlich aber dann das Erfolgserlebnis noch schöner.

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. Juli 2007 )
 
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