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Schnell lassen wir uns abhalten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 21. Mai 2007
Schnell lassen wir uns abhalten

Schnell lassen wir uns abhalten das zu tun,
was wir als richtig erkannt haben.
Jemand stellt uns eine Frage
und schon machen wir einen Rückzieher
Wir werden unsicher und hören auf,
wenn wir belächelt werden.
Viele finden jeden Aufruf zur Veränderung
naiv und haben so eine Ausrede gefunden,
um nicht ernst machen zu müssen mit dem,
was zu tun wichtig wäre.

Unter der Last unserer Intellektualität
gelingt es uns nicht zu handeln.
Wir verstecken uns im Denken,
um mit unserem Handeln
nicht Stellung beziehen zu müssen.
Angesichts der vielen Argumente
sind wir unfähig, uns zu entscheiden.

Uns fehlt die Energie uns durchzusetzen
und unsere Einsichten
in konkrete Handlungen zu verwandeln.
Es erscheint fast, als sei heute jedes Handeln
nur mit einer gewissen Einfalt möglich.
Der Mensch, der alles berücksichtigen will,
gelangt über das Denken nicht hinaus.
Das, was wir nicht außer Acht lassen wollen,
hindert uns mit dem zu arbeiten,
was wir begriffen haben.

Vielleicht müssen wir uns selbst opfern,
unsere Differenziertheit, unser Hirnen,
um die Welt vor unserer Untätigkeit zu retten.
Wir müssen uns aufmachen und losgehen,
in der Unsicherheit unseres Schrittes,
mit der Ehrlichkeit eines Menschen,
der tun muss, was er begriffen hat
und der endlich das Gefühl hat,
ganzheitlich zu leben.

 

(Ulrich Schaffer)

 

 
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