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Schnell lassen wir uns abhalten |
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Geschrieben von Administrator
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Montag, 21. Mai 2007 |
Schnell lassen wir uns abhalten
Schnell lassen wir uns abhalten das zu tun, was wir als richtig erkannt haben.
Jemand stellt uns eine Frage und schon machen wir einen Rückzieher Wir werden unsicher und hören auf, wenn wir belächelt werden. Viele finden jeden Aufruf zur Veränderung naiv und haben so eine Ausrede gefunden, um nicht ernst machen zu müssen mit dem, was zu tun wichtig wäre.
Unter der Last unserer Intellektualität gelingt es uns nicht zu handeln. Wir verstecken uns im Denken, um mit unserem Handeln nicht Stellung beziehen zu müssen. Angesichts der vielen Argumente sind wir unfähig, uns zu entscheiden.
Uns fehlt die Energie uns durchzusetzen und unsere Einsichten in konkrete Handlungen zu verwandeln. Es erscheint fast, als sei heute jedes Handeln nur mit einer gewissen Einfalt möglich. Der Mensch, der alles berücksichtigen will, gelangt über das Denken nicht hinaus. Das, was wir nicht außer Acht lassen wollen, hindert uns mit dem zu arbeiten, was wir begriffen haben.
Vielleicht müssen wir uns selbst opfern, unsere Differenziertheit, unser Hirnen, um die Welt vor unserer Untätigkeit zu retten. Wir müssen uns aufmachen und losgehen, in der Unsicherheit unseres Schrittes, mit der Ehrlichkeit eines Menschen, der tun muss, was er begriffen hat und der endlich das Gefühl hat, ganzheitlich zu leben. (Ulrich Schaffer) |