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Wie kommt man zum Mt.Everest? |
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Geschrieben von Administrator
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Freitag, 4. August 2006 |
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Seite 1 von 3 Hallo,wie kommt man zum Mount Everest...
Ganz einfach, wenn du in Lukla vom Flugplatz kommst, links halten, und wenn du in Namche Basar bist, rechts halten und dann immer gerade aus. So in etwa könnte die Antwort lauten, wenn sie rein geographisch gestellt war.
Dahinter steht aber zumindest noch eine zweite Frage, die ich in Gesprächen oft gestellt bekommen habe oder die zumindest unterschwellig eine Rolle gespielt hat. Wie kommt man eigentlich auf die Idee zum Everest gehen zu wollen. Ja, und diese Frage wird ganz unterschiedliche Motive zutage bringen. Meinen ersten Kontakt mit dem höchsten Berg der Erde hatte ich 2001, aufgrund eines Hilferufes eines Freundes. Er mich bat, beim Transport von Ausrüstungsgegenständen in das Basis-Lager des Everest zu helfen.Damals fast 50 Jahre alt, war es schon eine kuhl abzuwägende Entscheidung, auf über 5000m zu gehen. Ich habe es nicht bereut, daß ich mich für diese Herausforderung entschieden hatte. Auf diesem Trek knüpfte ich eine Beziehung zu diesem Land, seiner Kultur und seinen Menschen, die bis heute etwas ganz besonderes für mich darstellt.Da im Jahr 2001 zum einen, unser Trek, mehr arbeitsames Erlebnis war und durch ein tragischen Unfall begeleitet wurde und ich aus eben diesen Gründen meine ganzen Fotos einbüßte, entschloß ich mich 2005 zumindest (aus Zeitgründen) einen Teil des Weges noch einmal zurückzulegen.Mein Trek führte diesmal bis zu den berühmten Klöstern von Thame und Tengpoche.Der Weg läßt sich in folgende Etappen einteilen:1.Etappe: Kathmandu - Lukla - Phakding Von Kathmandu nach Phakding kommt man mit dem Flugzeug. Von Lukla aus geht es natürlich zu Fuß weiter. Die Landung in Lukla ist schon etwas besonderes und nichts für schwache Nerven. Nachdem der Pilot die Maschine über den letzten Bergrücken gezogen hat, geht es fast im Sturzflug hinunter auf das kurze Rollfeld, das am ende durch eine Mauer und einen ansteigenden Berg begrenzt wird. Jeder Fehler ist hier der Letzte. Nach der hoffentlich gesunden Ankunft, geht alles schnell und ohne große Formalitäten. Schließlich wollen die Maschinen zurück bevor das Wetter wechselt.
1.Tipp: Gleich nach dem Ausgang aus dem Flugplatz, betreibt der Vetreter von Gorka-Airlines eine Lodge, die "Himalaya -Lodge". Hier kannst du, neben gut essen und schlafen, auch dein Ticket lassen. Er ist sehr zuverlässig und regelt für dich alle Formalitäten. 2.Tipp: Solltest du in Phakding noch Reserven für eine halbe Stunde haben, lauf ruhig weiter bis Benkar. Dort ist gleich am Ortseingang eine Lodge die durch einen Deutschen und ehemaligen Arzt geführt wird. Der erste Trekkingabschnitt nach Phakding ist mehr eine Genußwanderung auf ordentlichen Wegen, durch ein schönes Tal. Lukla ist kaum attraktiv, mehr ein größerer Militärposten. Man darf deshalb auch nicht erschrecken, wenn am Ortsausgang ein Militär-Posten argwönisch entgegenschaut. Mehr passiert da aber nicht. Den ersten Abschnitt empfielt es sich mit Bedacht und Ruhe anzugehen und die Umgebung zu genießen. So kann man nach drei bis vier Stunden in Phakding sein.Statistik: 145m hoch, 330m runter. Gehzeit mit Pausen ca. 4h. Höchster Punkt 2800m.Hier meine Fotos von der ersten Etappe.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 9. August 2006 )
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